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Kommentar Der Messias Jesus Christus wird geboren. Gott wird Mensch.
Die wesentlichen alt- und neutestamentlichen Weihnachtstexte sollen in biblisch-theologischer Perspektive interpretiert werden.
Ein praktisch-theologischer Ausblick zum Weihnachtsfestkreis im Kirchenjahr rundet das exegetische Seminar ab.
Termin: Mittwochs, 17.15-18.45 Uhr
Beginn: 20.10.2010
Ort: Seminarraum, Albrecht -Bengel-Haus (Neubau)
Uwe Rechberger, Studienleiter
Kommentar
Im Seminar werden grundsätzliche Fragen der exegetischen Fächer AT und NT, der Methodik (verschiedene Ansätze) und der Hermeneutik besprochen.
Zielgruppe:
Studienanfänger der Theologie
Termin: Dienstags, 16.15-17.45 Uhr; Beginn: 19.10.2010
Zusätzlicher Seminartag am Samstag 4.12.2010.
Ort: Hörsaal, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
Dr. Paul Murdoch; Uwe Rechberger
Kommentar
Das griechische Wörtlein „anti" bedeutet nicht in erster Linie „gegen", sondern „anstelle von". Das ist der Anspruch, den der Islam für sich im Blick auf andere Religionen, auch auf das Christentum, stellt. Der Islam tritt als „letzte Offenbarungsreligion" an die Stelle früherer Offenbarungen. Er versteht sich als deren Erfüllung.
In dieser Vorlesung werden wir uns kursorisch mit verschiedenen Facetten des Islam beschäftigen: Mit der Entstehung und Verbreitung des Islam, mit dem Schriftverständnis im Blick auf Koran und Bibel, mit der politisch-gesellschaftlichen Dimension und mit dem Missionsverständnis des Islam.
Zielgruppe:
Alle Hörer sind willkommen, auch zu einzelnen Terminen, Studierende aller Fakultäten; interessierte Gemeindeglieder; haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in Gemeinden.
Termin: Dienstags, 20.15 - 21.45 Uhr
Beginn: 12.10.2010
Ort: Hörsaal, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
Dr. Paul Murdoch, Studienleiter
Kommentar
Im Gemeindealltag finden sich Pfarrerinnen und Pfarrer häufig in der Rolle von Führungspersönlichkeiten und Managern wieder. Sie müssen gemeinsam mit anderen Visionen entwickeln, Ziele setzen, Konflikte bewältigen, Projekte managen und ihr Tun theologisch reflektieren. Um dies leisten zu können, ist es wichtig, bereits im Studium kybernetische Kompetenzen zu erwerben.
Im Verlauf des Seminars werden wir zunächst den Blick auf die kybernetischen Grundentscheidungen richten, wie sie sich bei einigen herausragenden Theologen protestantischer Theologie wiederfinden (Luther, Barth, Schleiermacher u.a.).
Im zweiten Teil des Seminars werden aktuelle kybernetische Entwürfe aus dem In- und Ausland im Mittelpunkt stehen.
Neben der Analyse unterschiedlicher Leitungsmodelle werden wir gemeinsam kybernetische Grundlagen erarbeiten, die dabei helfen sollen die Gemeindeentwicklung praktisch zu fördern.
Der Raum für Diskussion und Austausch ist fest eingeplant. Außerdem werden ausgewählte Gastdozenten das Seminar bereichern.
Termin: Donnerstags, 19.30 - 21.00 Uhr
Beginn: 21.10.2010 (konstituierende Sitzung)
Ort: Hörsaal, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
Dr. Rolf Sons (Rektor) und Markus Weimer (Studienassistent)
Kommentar
Predigten finden nicht nur im sonntäglichen Hauptgottesdienst, sondern auch anlässlich von Bestattungen und Trauungen (Kasualien), in Zweitgottesdiensten, bei der „Kirche im Grünen" oder auch anlässlich von Vereinsjubiläen statt. Die verschiedenen Anlässe fordern die Predigerin und den Prediger zu besonderer Predigtgestaltung heraus. Der Kasus als solcher wie auch die unterschiedliche Hörerschaft werden zu bedenken sein.
Im Verlauf des Seminars soll neben einer grundsätzlichen Einführung in die Predigtlehre die Besonderheiten der genannten Anlässe vor allem in homiletischer Sicht bedacht werden. - Die Teilnehmenden werden eine eigene Predigt ausarbeiten, die im Seminar besprochen wird.
Termin: Montags, 16.00 Uhr ct - 18.00 Uhr
Beginn: 11.10.2010 (konstituierende Sitzung)
Ort: Hörsaal, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
Dr. Rolf Sons , Rektor
Seminar
Kommentar
Der Beruf des Religionslehrers ist eine vielschichtige und herausfordernde Aufgabe: Jeder, der Theologie auf Lehramt oder Pfarramt studiert, steht früher oder später als „Experte für Glaubens- und Lebensfragen" vor SchülerInnen unterschiedlicher Schulformen. Stärker als in anderen Fächern sind die ReligionslehrerInnen mit ihrer ganzen Person gefragt und gefordert: Sie sollen nicht nur religiöses Wissen und ethische Werte weitergeben, sondern auch selbst authentisch von ihrem Glauben reden und zu eigenen Glaubenserfahrungen einladen. Ihr Unterricht soll dabei aktuell, lebensnah, schülerbezogen und methodisch ansprechend sein, gleichzeitig aber auch überprüfbares Wissen vermitteln.
Das Seminar möchte einen Überblick über die methodischen und didaktischen Möglichkeiten des Religionsunterrichts geben, diesen unterschiedlichen Erwartungen gerecht zu werden. Es sollen dabei konkrete Überlegungen zur Planung des Unterrichts, zur Rolle des Lehrers zwischen Wissensvermittlung und Einladung zum Glauben und zu den besonderen Herausforderungen des Faches Religion angestellt und diskutiert werden.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an alle, die sich schon im Studium mit den praktischen Aspekten des Religionsunterrichts auseinandersetzen und verschiedene Methoden und Unterrichtsformen kennen lernen und ausprobieren wollen.
Termin: Mittwochs, 10.15 - 11.45 Uhr
Ort: Seminarraum 4/5, Albrecht-Bengel-Haus
Nicole Mutschler, Studienleiterin
Vorlesung:
Kommentar
Im zwanzigsten Jahrhundert gibt es eine Fülle von großen theologischen Forschern und Lehrern, die den weiteren Gang der Theologiegeschichte bis zur Gegenwart geprägt haben. Ausgehend von den liberalen Theologen der Jahrhundertwende über A. Schlatter, K. Heim, K. Barth, R. Bultmann, P. Tillich, J. Moltmann u.a. bis hin zur feministischen Theologie und Theologieentwürfen der Kirchen in der 2/3 Welt geht die Vorlesung den wichtigsten Entwicklungen nach. Sie macht Denkvoraussetzungen bewusst und hilft zur kritischen Einordnung und Würdigung dieser Theologien im aktuellen systematisch-theologischen Kontext.
Termin: Dienstags, 16.00 Uhr ct - 18.00 Uhr
Beginn: 9. Nov. 2010 (siehe unten)
Ort: Seminarraum, Albrecht-Bengel-Haus (Neubau)
Rolf Hille, Leiter Doktorandenarbeit
Da wegen einer internationalen Tagung die Vorlesung erst am 2. Nov. beginnen kann, ist geplant, in der ersten Woche der Wintersemesterferien vom 8.-10. Feb. 2011 jeweils vormittags eine vierstündige Kompaktvorlesung anzubieten, in der vor allem die Entwürfe aus der zeitgenössischen Theologie behandelt werden.